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16 Gründe, warum du deinen Träumen mehr Beachtung schenken solltest

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16 Gründe, warum du deinen Träumen mehr Beachtung schenken solltest

16 Gründe, warum du deinen Träumen mehr Beachtung schenken solltest

1. Völliger Nonsense oder doch der Schlüssel zur Wahrheit?

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Sieben Giraffen tanzen auf dem Eis, bis der Zeppelin abstürzt und du den Einbrecher überwältigst. Solche Träume kennt wohl jeder. Ganz oft denken wir: einfach nur Nonsense. Sigmund Freud war anderer Meinung: Träume sind der Schlüssel zum Unterbewussten und verraten viel über uns, meinte er. Wer hat nun recht? Die neueste Forschung meint: Eher Freud!

 

2. Wenn Träume richtig krasse Folgen haben

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Einer der berühmtesten Träume ist in der Bibel beschrieben: Der zweitjüngste von zwölf Söhnen des Patriarchen Jakob (dem Stammvater Israels) träumte ziemlich groß: In seinen Träumen war er der Oberboss und alle anderen beugten sich vor ihm nieder. Was amerikanische Managementberater richtig geil fänden, fanden seine Brüder eher ungut. Sie verschleppten ihn und verkauften ihn nach Ägypten. Die Ironie: In Ägypten wurde er tatsächlich groß und half später seinen Brüdern. Und die Lehre? Vielleicht die: Träume haben Sprengkraft. Aber du sollst sie nicht jedem gleich erzählen.

 

3. Diese Japaner können in deinen Kopf gucken und Träume lesen

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Früher nahmen die Leute Träume viel ernster. Der britische König George II. ließ im 18. Jahrhundert mal die Pferde anspannen und fuhr zum Grab seiner Frau, weil sie ihm im Traum erschienen war. Davon erzählt der Autor Stefan Klein in seinem Buch „Träume“. Heute gibt es viele Traum-Skeptiker. Aber dem japanischen Forscher Yukiyasu Kamitani ist etwas Unglaubliches gelungen: Er hat einen Hirn-Scanner entwickelt, mit dem er in Träume reinschauen kann. Das klappt immerhin in 60 Prozent der Fälle!

 

4. Träumen und Wachsein lassen sich gar nicht so klar unterscheiden

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Nochmal etwas Wissenschaft: Die Traumwelt lässt sich gar nicht so klar von der „Wachwelt“ unterscheiden, schreibt Klein. Irgendwie klar, wenn du überlegst, wie oft du tagsüber (in Konferenzen oder im Klassenzimmer) „wegträumst“. Auch abends im Halbschlaf hängst du irgendwo zwischen den Zuständen. Dabei tauchen Bilder auf, Stimmen und Töne, und es ist gar nicht immer klar: Schläfst du schon oder träumst du noch? Der französische Neurophysiologe Michel Magnin verglich das mit dem stufenweisen Herunterfahren eines Computers: ein Teil des Betriebssystems nach dem anderen wird ausgeschaltet. Anders als der Rechner arbeiten deine Nervenzellen aber im Schlaf weiter: sie sortieren, verarbeiten und vergleichen die ganzen Sinneseindrücke.

 

5. Aber jetzt mal ernsthaft: wieso sollte ich Träume ernstnehmen?

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Als Christ solltest du Träumen Beachtung schenken, weil Gott immer wieder durch sie spricht. Zum Beispiel Jakob: er träumte von einer Leiter, die bis zum Himmel reichte. Er sieht Engel, die auf- und absteigen. Ganz oben sieht er Gott, der ihm Land und viele Nachkommen verspricht. Er wird wach und sagt: „Wie heilig ist diese Stätte! Hier ist nichts anderes als Gottes Haus, und hier ist die Pforte des Himmels.“ Jakob richtete den Stein auf, den er als Kopfkissen benutzt hatte, goss Öl darauf und nannte den Ort „Beth-El“ – das heißt Gotteshaus.

 

6. Träume haben immer wieder Geschichte geschrieben

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Ohne den römischen Kaiser Konstantin (272-337 n.Chr.) wären wir heute vielleicht gar keine Christen. Er sorgte nämlich dafür, dass die Christen im römischen Reich Rechte bekamen und führte zum Beispiel den Sonntagsschutz ein. Seine Maßnahme war die Grundlage dafür, dass das Christentum Staatsreligion wurde. Das brachte nicht nur Gutes, aber sorgte zumindest dafür, dass der christliche Glaube sich verbreitete. Das Krasse daran ist: Gott sprach zu Konstantin in einem Traum. Am Vorabend einer wichtigen Schlacht zeigte er ihm ein großes Kreuz und sagte: „In diesem Zeichen wirst du siegen!“ So wurde ein Traum zum Anfang des „christlichen Abendlandes“.

 

7. Träume sind eine Berg- und Talfahrt

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Das der Nachtschlaf ein ziemlich wilder Ritt sein kann, siehst du manchmal an zerwühlten Decken und zerknautschten Kissen. Wissenschaftler messen das mit dem Elektroenzephalographen, der die Hirnströme misst. Phase 1 ist der Tiefschlaf, der 90 Minuten dauert. Da sind wir wie ausgeknockt. Die Gehirnströme fließen langsam und in gleichmäßigem Takt. Wenn du dabei aufwachst, erinnerst du dich an gar nichts. Dann kommt der REM-Schlaf (Rapid Eye Movement), in dem körperlich mehr abgeht. In dieser Phase finden die Träume statt, in denen wir die Hauptrolle spielen. Das Witzige: Trotz Ich-Bewusstseins haben wir keinen freien Willen und kein Zeitgefühl. Dafür können wir uns meist an diese Träume erinnern.

 

8. Träume zeigen, wieviel Macht das Unterbewusstsein hat

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Eine echt makabre Geschichte, die Stefan Klein zur Veranschaulichung erzählt: Als der Kanadier Kenneth Parks aufwachte, stand er im Haus seiner Schwiegereltern, war blutüberströmt und hatte ein Messer in der Hand. Seine Schwiegermutter war tot, ihr Mann verletzt. Parks war schlafend in sein Auto gestiegen und hatte seine Schwiegereltern mit einem Messer attackiert. Das Beispiel zeigt: Menschen können komplizierte Tätigkeiten ausführen, ohne wach zu sein. Das Unterbewusstsein übernimmt dann die Kontrolle. Bei Parks lief wohl ein automatisches Programm ab, weil er sich im Schlaf bedroht gefühlt hat. Er wurde freigesprochen.

 

9. Träume sind auch im Neuen Testament entscheidend

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Einige Träume aus dem Alten Testament haben wir kennengelernt. Aber wie war es bei Jesus? Ihr erinnert euch sicherlich an die Weihnachtsgeschichte: Maria wird schwanger, Josef ist nicht der Vater. Eine absolute Schande zur damaligen Zeit! Er bleibt trotzdem bei ihr, aus genau einem Grund: Ein Engel erscheint ihm im Traum. „Josef, du Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, deine Frau, zu dir zu nehmen; denn was sie empfangen hat, das ist von dem Heiligen Geist. Und sie wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden.“ Und genau so geschah’s!

 

10. Wieso Träume manchmal „wirklicher“ als die Wirklichkeit sind

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Träume sind eine ganz eigene Welt – die nicht nur aus Versatzstücken aus Erlebnissen besteht. Wir wissen das, weil auch Blinde träumen. Sie haben Bilder im Kopf, die sie nie gesehen haben. Das heißt: Sie entstehen im Kopf. Unser Gehirn konstruiert sich Geschichten und baut sich so sein „Kopfkino“, sowohl aus Sinneseindrücken als auch vielen anderen gespeicherten Informationen. Diese „Welt aus Bildern“ ist deshalb viel mehr als die wahrgenommene „Wirklichkeit“.

 

11. Warum wir so abgefahrene Sachen träumen

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Wie kommt es denn jetzt eigentlich zu tanzenden Giraffen, Einbrechern und Swimming Pools voller Maracujaeis? Unser Gehirn speichert im Laufe des Lebens Milliarden von Eindrücken. Wenn wir Wachzustand ordnet die „Exekutivfunktion“ unseres Hirns all diese Erinnerungen und Eindrücke zu einem (meistens) sinnvollen Ganzen. So können wir logisch denken und planvoll handeln. Während des Schlafens hat der präfrontale Kortex, das ist diese Steuereinheit, Pause. Das Ergebnis: Wilde, unlogische, bunt zusammengewürfelte Träume. Die sind bei jedem sehr unterschiedlich, weshalb es keine allgemeingültigen Regeln für die „Traumauslegung“ gibt.

 

12. Was kann ich also aus meinen Träumen lernen?

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Du kennst das bestimmt auch: ein Traum bleibt irgendwie an dir hängen, in Form eines Gefühls. Manchmal sogar tagelang. Stefan Klein bezeichnet Träume deshalb als eine Art „emotionale Wettervorhersage“. Wenn du wilde Verfolgungsjagden träumst, hast du wahrscheinlich Angst vor etwas. Bei Stress verpasst du im Traum einen Zug. Sieh doch Träume als genau das: Seismografen für die Seele. Sie sind wie ein Wegweiser, dich mit bestimmten Dingen zu befassen. Und vielleicht ein paar Stellschrauben zu verändern.

 

13. Und wie ist es mit Einsichten über Gott?

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Die lassen sich natürlich nicht erzwingen. Und sie sind auch nicht das Wesentliche für Christen. Aber Fakt ist: Gott redet bis heute zu Menschen im Traum. Interessanterweise häufig in Regionen, in denen es gefährlich ist, sich zu seinem Glauben zu bekennen oder offen darüber zu sprechen. Besonders häufig ist das in muslimischen Ländern der Fall. Die Pastoren Tom Doyle und Greg Webster erzählen in dem Buch „Träume und Visionen“ 23 eindrucksvolle, echte Geschichten davon. Eine Frau in Ägypten sah zum Beispiel einen Mann im Traum, der mit Jesus redete. Am nächsten Tag traf sie den Unbekannten auf dem Markt. Sie kamen ins Gespräch und schließlich kam sie zum christlichen Glauben.

 

14. Wieso Albträume ihr Gutes haben

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Träume sind wichtig für uns: um Eindrücke zu verarbeiten, Gelerntes zu speichern und Einsichten über uns selbst und sogar über Gott zu gewinnen. Aber Albträume – denen lässt sich doch nichts Gutes abgewinnen? Doch! Im Grunde sind sie ein Mittel, um belastende Erlebnisse zu verarbeiten. Opfern von Traumata geht es oft so: sie durchleben ihre schlimmen Erfahrungen noch einmal, immer wieder, und schließlich werden die Träume immer fantastischer. Sie bewältigen ihre negativen Erlebnisse. Es ist wie eine Eigen-Therapie!

 

15. Wie du deine Träume aktiv nutzen kannst

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Im Traum läuft viel unterbewusst ab, klar. Künstler und Kreative haben ihre Träume aber auch immer wieder für ihr Schaffen genutzt. So soll z.B. Paul McCartney seinen berühmtesten Song „Yesterday“ im Schlaf gehört haben. Auch Franz Kafka und Albrecht Dürer haben aus Träumen Ideen geschöpft. Das ist kein Zufall: Weil wir im Schlaf die Dinge in neue Zusammenhänge bringen, entstehen dabei auch tolle, neue, interessante Konstrukte. Deshalb kannst du übrigens auch jede Arbeit ausgeschlafen viel besser erledigen. Also: Träum’ mal wieder – und schau, was dabei herauskommt!

 

16. Und wie kann ich das Ganze jetzt in meinem Leben umsetzen?

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Dazu zwei konkrete Tipps: Wann immer möglich, lass dich nicht vom Wecker wecken. Denn dann erinnerst du dich meist schlechter an deine Träume. Klar, das ist nicht immer möglich. Aber wenn es geht, liege noch ein paar Minuten da, „lausche“ deinen Träumen nach und rufe sie Dir in Erinnerung. Und was auch hilft: Schreiben! Während du dir Notizen machst, kommen auch manche Fetzen Deines Traums wieder ins Bewusstsein. Und so kannst du nach und nach Muster entdecken oder merkst, was Dir besonders wichtig ist. Oder vielleicht auch, was Gott dir sagen will!

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