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12 Gründe, warum du deine Nase überall reinstecken solltest

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12 Gründe, warum du deine Nase überall reinstecken solltest

12 Gründe, warum du deine Nase überall reinstecken solltest

Sommerzeit, Urlaubszeit: Gelegenheit, Neues zu entdecken und sich voller Neugier auf die Reise zu machen. Aber warum solltest du das tun? Hat deine Mutter dir früher nicht gesagt, du sollst deine Nase nicht überall reinstecken? Da lag sie leider falsch. Denn Neugier kann zu einem mächtigen Faktor in deinem Leben werden. Gedanken aus dem Buch „Neugier“ von Carl Naughton und der Bibel.

1. Neugier ist wie ein Turbo-Booster fürs Leben

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Wann stand dir zum letzten Mal der Mund offen, weil du von etwas überwältigt warst? Ein Mega-Gefühl! Als Kind ist grenzenlose Neugier noch normal. Und dann kommt die Routine: alles schon mal gesehen… aber gibt dich damit nicht zufrieden! Denn Neugier ist wie ein Turbo-Booster für ein lahmes Auto. Sie bringt dich persönlich, im Beruf und in deinem spirituellen Leben meilenweit voran. Neugierig geworden?

2. Ohne Neugier würde heute noch die Welt stehenbleiben

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Alles was du kennst, weißt, und worin du gut bist, hat einen großen Ursprung: deine Neugier! Jeder Mensch hat ein tiefsitzendes Verlangen nach neuem Wissen und löst gerne Rätsel und Geheimnisse. Neugier ist angeboren! Ein Beweis? Der sonntägliche Tatort! Wenn du nicht scharf drauf wärst, zu erfahren, wer der Mörder ist – würdest du immer wieder dranbleiben? Ohne Neugier wäre das Feuer nicht entdeckt und das Rad nicht erfunden worden. Okay, die Erde würde sich vielleicht weiterdrehen – aber wer würde sie beobachten?

3. Wer das beste Neugier-Vorbild abgibt

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Wenn du wieder so richtig neugierig werden willst, suche dir ein Vorbild. Oder mehrere. Am besten geeignet sind dafür: Kinder! Sie wollen alles anfassen, in den Mund stecken und erkunden – und sich so die Welt erschließen. Ihnen fällt auch das Lernen leichter, weil sie automatisch motiviert sind. Wenn du diesem Beispiel folgst, werden auch dir die Dinge schneller zufliegen. Ganz einfach, weil du Spaß daran hast. Dein Gehirn belohnt sich dann selbst dafür, dass du etwas Neues lernst!

4. Kindliche Neugier öffnet dir die Tür zum Himmelreich

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Wünschen wir uns nicht alle tiefe, geistliche Erfüllung? Das Gefühl, mit dem Ursprung des Daseins verbunden zu sein? Die Menschen suchen danach an vielen Orten: Im Yoga, bei Pilgerreisen oder in buddhistischen Tempeln am anderen Ende der Welt. Jesus gab einen einfachen Rat, wie man den Himmel findet: „Wir sollen „werden wie die Kinder“, um „in das Himmelreich hineinzukommen“ (Mt. 18,4). Also: offen, neugierig, direkt, herzlich, ehrlich, interessiert. Klingt ganz schön einfach! Manchmal wird’s aber auch schwer – da hilft der nächste Tipp.

5. Wie dir Neugier auf deiner geistlichen Reise hilft

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Kinderglauben schön und gut – aber vielleicht fällt es dir als Erwachsener nicht immer so einfach, zu glauben. Weil du Schlimmes erlebt hast, mit eigener Schuld nicht fertig wirst oder einfach rationale Zweifel hast. Das Großartige an der Bibel ist, dass sie unerschöpflich ist. Und dazu auffordert, neugierig und suchend zu bleiben.

Paulus schreibt in einem seiner Briefe, dass Gott „seit Anbeginn der Welt an den Werken der Schöpfung wahrgenommen wird“ (Römer 1,19). Darin steckt die Aufforderung, Gott gerade in der Natur zu suchen, in allen Dingen, in anderen Menschen. Auch wenn du zweifelst oder haderst: Höre nicht auf, mit Neugier die Spuren Gottes in der Welt zu suchen.

6. Neugier trägt bei zur Erneuerung der Gesellschaft…

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Das N-Wort kann eine ganz schön große Tragweite entwickeln. Nehmen wir Edward Snowden: Hätte er die Machenschaften des amerikanischen Geheimdienstes NSA im Alleingang enttarnt, wenn er nicht richtig doll neugierig gewesen wäre? Oder, viel früher: Hätte Galileo Galilei entdeckt, dass die Sonne im Zentrum unseres Planetensystems steht?

Neugier ist super wichtig, um Jahrhunderte alte Theorien und Ideologien zu hinterfragen und schließlich zu ändern. So trug sie immer schon zum Fortschritt der Gesellschaft bei.

7. …aber auch im Alltagsleben ist Neugier eine Waffe

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Heute haben Wissensdurst und Neugier einen richtig hohen Stellenrang. Nicht zuletzt bei Unternehmen und Arbeitgebern. Neugierige Menschen haben bessere Chancen, im Bewerbungsgespräch zu bestehen. Bei einer Umfrage nannten mehr als die Hälfte von Chefs schwedischer Firmen Neugier einen wichtigen Faktor bei der Auswahl neuer Mitarbeiter.

Es ist klar, wieso: Wer neugierig ist, löst Aufgaben mit mehr Leidenschaft und Erfolg, selbst wenn sie auf den ersten Blick langweilig erscheinen. Sie entdecken überall Spannendes, selbst an drögen Tätigkeiten wie Akten abheften. Außerdem lassen sie sich bereitwillig auf neue Situationen und Herausforderungen ein. Chef, was willst du mehr?

8. Aufgepasst: Neugier ist nicht gleich Neugier!

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Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Neugier nicht gleich Neugier ist. Klar, das ist ja auch ihr Job. Sie unterscheiden also zwischen dem Drang nach mehr Wissen und dem Verlangen nach neuen Reizen und Erfahrungen. Das eine wäre eher Neurobiologe, das andere der Fallschirmspringer. Eine weitere Unterscheidung: die „diverse“ Neugier wünscht sich einfach, irgendetwas Neues zu erfahren oder zu erleben. Die „spezifische Neugier“ bringt dich dazu, konkrete Antworten oder Lösungen für ein Problem zu finden.

Nützlich kann das alles sein! Allerdings wird dich die „Neugier“ auf die neueste Netflix-Serie vielleicht nicht so weit bringen wie der Wunsch, ein neues chemisches Element zu entdecken.

9. Nochmal zurück zu Gott: Bleibt der nicht immer gleich?

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Ein guter Punkt: „Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit.“ So steht es im Hebräerbrief (13,8). Heißt Glauben dann nicht, einfach immer auf Gott zu vertrauen, der sich ohnehin nicht verändert? Auch wenn wir uns darauf verlassen können, dass Gott sich nicht ändert und uns treu bleibt: In seiner Welt lässt er eine ganze Menge Neues geschehen. „Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr’s denn nicht?“

So sagt es schon der Prophet Jesaja (43,19), hunderte Jahre vor der Geburt von Jesus. Gott ist immer in seiner Welt aktiv – und wir tun gut daran, auf der Höhe zu bleiben.

10. Du willst doch auch lange jung bleiben – oder?

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Neugier hält jung. Mal ein paar Zahlen: Kinder feuern pro Stunde schon mal bis zu 50 Fragen auf ihre Mitmenschen ab. Kann nerven, klar. Aber ist nun mal Ausdruck grenzenloser Neugier. Und die hält sie geschmeidig, geistig beweglich – eben jung. Ein Erwachsener stellt durchschnittlich sechs Fragen pro Stunde.

Ein Grund dafür ist, dass wir uns alle der Gesellschaft anpassen und geistig träge werden. Wer ständig alles in Frage stellt, eckt schnell an. Oder du hast Angst, für dumm gehalten zu werden. Auch das Gehirn bleibt mit zunehmendem Alter gerne in gewohnten Bahnen. Dabei ist Fragen ein Jungbrunnen! Setze dein Gehirn neuen Reizen aus. Mache Dinge, die du eigentlich nie machen würdest: Einen Tango-Kurs, einen Fallschirmsprung oder eine Wanderung durch die Pyrenäen. Und dann: Augen auf, Schauen und Fragen! Das hält Gehirn und Beine jung.

11. Wie Neugier dir hilft, Ziele zu erreichen

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Du kannst Neugier auch gezielt einsetzen. Dafür musst du ihren Mechanismus kennen. Ein guter Krimi lebt davon, dass du nur Bruchstücke an Informationen hast. Irgendeine Lücke bleibt immer, bis zum Ende. Deshalb bleibst du dran. Ob du nun eine Rede hältst, Freunden eine Geschichte erzählst oder einen Kunden gewinnen willst: Mache dir das Lückenprinzip zu Nutze.

Ein Beispiel: Du willst deine Kinder dazu bringen, ihr Zimmer aufzuräumen. Du verteilst überall Aufkleber mit Tierbildern – und leeren Sprechblasen. Sie wollen unbedingt wissen, was es damit auf sich hat. Du verrätst es ihnen – wenn das Zimmer in Ordnung ist.

12. Alle reden über Achtsamkeit. Aus einem guten Grund.

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Es ist das Buzzword schlechthin: Achtsamkeit. Ob bei Google, in Lebenshilfe-Zeitschriften oder in der Volkshochschule: Kein Weg führt daran vorbei. Das Ding ist: Da ist eine Menge dran. Denn nichts ist so Neugier-schädlich wie Achtlosigkeit.

Ohne bewusstes Wahrnehmen schaffen wir es kaum, mal querzudenken, Dinge zu hinterfragen und neue Ideen zu entwickeln. Lerne zu staunen! Du kannst damit beginnen, bewusst deine Atmung und deine Umgebung wahrzunehmen. Mach einfach mal nichts anderes. Und du wirst entspannter, kreativer und glücklicher. Und nebenbei: Auch dein Glaube vertieft sich dabei.

Das Schlusswort soll nochmal Jesaja haben, der wie kein anderer das Staunen über Gottes Schöpfung gefeiert hat: „Freuet euch und seid fröhlich immerdar über das, was ich schaffe.“ (Jes 65,18).

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