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Argumentiert die Wissenschaft für oder gegen die Existenz Gottes?

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Argumentiert die Wissenschaft für oder gegen die Existenz Gottes?

Argumentiert die Wissenschaft für oder gegen die Existenz Gottes?

Dagegen! Tatsächlich? Was denn jetzt?

Dagegen!

Foto: Unsplash

1966 drucke das Time Magazine auf der Titelseite die Schlagzeile: “Ist Gott tot?”. Diese Frage spiegelte die Tatsache wieder, dass die Menschen akzeptierten, was ihnen die Medien erzählte. Gott ist veraltet. Und die Wissenschaft ist schließlich schon so fortschrittlich, dass man sich die Entstehung des Universums auch anders erklären kann.

 

Tatsächlich?

Foto: Unsplash

Kurze Zeit später stellte sich heraus, dass die Gerüchte über Gottes Tod voreilig waren. Denn, die besten Argumente für Gottes Existenz kommen aus – Achtung, festhalten – der Wissenschaft.
Ebenfalls im Jahre 1966 veröffentlichte der Astronom Carl Sagan, dass zwei Bedingungen erfüllt sein müssen, um Leben auf einem Planeten zu ermöglichen. Es muss der richtige Stern vorhanden sein, und der Planet muss in der richtigen Entfernung zu diesem Stern liegen. Da es ungefähr Quadrillionen Planeten im Universum gibt – das ist eine 1 mit nachfolgenden 24 Nullen – sollten eine Trilliarde Planeten – eine 1 mit 21 Nullen – in der Lage sein, Leben nachzuweisen. Mit diesen spektakulären Chancen waren Wissenschaftler sehr
zuversichtlich, dass sie auf der Suche nach außerirdischer Intelligenz erfolgreich sein würden und starteten in den 60ern ein großes Projekt, wovon sie sich schnellen Erfolg versprachen.

Mit einem enorm großen Teleskop wollten die Forscher Signale aufnehmen, die dieser Intelligenz gleich kamen. Doch die Jahre verstrichen und die Stille des Universums war betäubend. Bis jetzt haben Forscher nichts, nada, nothing – eine 0 mit unendlich vielen Nullen – gefunden.

 

Was denn jetzt?

Foto: Unsplash

Als das Wissen über das Universum wuchs, wurde klar, dass tatsächlich deutlich mehr Faktoren eintreffen mussten, um Leben – geschweige denn intelligentes Leben – entstehen zu lassen. Die ursprünglichen zwei Parameter, die Sagan vorschlug, wurden zu 10, dann 20, dann 50 – was bedeutet, dass die Anzahl der Planeten, die möglicherweise Leben auf sich tragen können, dementsprechend abnahm. Diese Zahl fiel auf ein paar Tausend und verringerte sich stetig. Sogar die Befürworter von außerirdischem Leben anerkannten das Problem. Peter Schenkel schrieb 2006 in der Zeitschrift “Skeptical Inquirer” (Skeptische Frager): “Im Lichte der neuesten Erkenntnisse scheint es angemessen, die Euphorie beiseite zu legen und einen realistischeren Blick einzunehmen. Wir sollten zugeben, dass das ursprünglich Erwartete nicht mehr haltbar ist.”
Heute gibt es über 200 bekannte Parameter, dessen Eintreffen notwendig ist, um Leben auf einem Planeten zu ermöglichen. Und jeder davon muss perfekt aufeinander abgestimmt sein, sonst würde das ganze Konstrukt auseinander fallen.

Hier ist ein Beispiel

Foto: Pixabay

Ohne Jupiter, den massiven Planeten mit hoher Anziehungskraft, der ankommende Astroide abwehrt, wäre die Erde eine entstellte Zielscheibe und nicht die sattgrüne Kugel, die sie ist.
Und trotzdem sind wir hier. Wir existieren nicht nur, sondern wir unterhalten uns sogar über unsere Existenz. Wie kann man sich das erklären?
Können all diese vielen Parameter zufällig perfekt eintreffen? An welchem Punkt wäre es fair, zuzugeben, dass es die Wissenschaft selbst ist, die vorschlägt, dass wir nicht das Ergebnis einer willkürlichen Masse sein können? Erfordert es für die Annahme, dass eine Intelligenz diese perfekten Bedingungen schuf, nicht weit weniger Glauben als für die These, dass diese Faktoren bei der Erde entgegen aller Wahrscheinlichkeit eintreffen?

Und noch mehr

Foto: Pexels

Die Feinabstimmung, die Leben auf dem Planeten erst ermöglicht, ist nichts im Vergleich zu der Feinabstimmung, die notwendig ist, um ein Universum zu kreieren. Astrophysiker gehen davon aus, dass sich die Werte der vier fundamentalen Kräfte – die Gravitation, die elektromagnetische Wechselwirkung, die starke und die schwache Wechselwirkung – in weniger als einem Millionstel einer Sekunde nach dem Urknall festgelegt haben. Wenn man nur die kleinste Veränderung an einer der vier Kräfte vornehmen würde, würde das Universum, wie wir es kennen, nicht existieren.
Zum Beispiel: Wenn das Verhältnis zwischen der starken atomaren Kraft und der elektromagnetischen Kraft eine Winzigkeit von dem vorhandenen Wert abweicht, gäb es keine Sterne am Himmel. Wenn man diesen einzigen Parameter mit all den anderen notwendigen Bedingungen multipliziert, kann man sich ausrechnen, dass ein Universum, das einfach so passiert ist, jeglichem gesunden Menschenverstand trotzt.
Das wäre die gleiche Wahrscheinlichkeit, wie wenn man eine Münze eine Trillion mal – eine 1 mit 18 Nullen – wirft und sie absolut jedes mal auf dem Kopf landet. Unmöglich!

Fred Hoyle, der Astronom, der den Ausdruck “Urknall” geprägt hat, bestätigte, dass diese Entdeckungen seinen Atheismus in’s Wanken brachten. Der Oxford Professor für Mathematik Dr. John Lennox sagte:

“Je mehr wir über unser Universum wissen, desto mehr gewinnt die Hypothese, dass es einen Schöpfer gibt, an Glaubwürdigkeit auf die Frage nach der bestmöglichen Erklärung, warum wir hier sind.”

Das größte Wunder von allen Wundern ist das Universum. Es deutet unausweichlich über sich selbst hinaus, auf etwas – oder jemanden.

Dies ist eine Übertragung des Videos von Eric Metaxas: “Does Science Argue for or against God?”

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