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12 alltägliche Dinge, die wir nicht weiter hinterfragen

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12 alltägliche Dinge, die wir nicht weiter hinterfragen

12 alltägliche Dinge, die wir nicht weiter hinterfragen

Lesezeit 3,5 Minuten.

1. Halo I bims d1 Sprache

Foto: Pixabay

Unsere Sprache ist nicht nur ein hohes Gut, sondern auch etwas, das uns überall hin begleitet. Selbst in unseren Träumen träumen wir in unserer Sprache. Doch ist uns jemals in den Sinn gekommen, wie stark unsere Sprache vom Christentum geprägt ist? Neben diversen Kommentaren wie “Oh mein Gott” oder “Gott sei Dank” nutzen wir im Alltag Sprüche, die einen christlichen Ursprung haben oder direkt aus der Bibel stammen. Beispiel gefällig? “Wer einem eine Grube gräbt, fällt selbst hinein!” und natürlich hat “Wer’s glaubt wird selig!” einen direkten christlichen Bezug. So begegnet uns die Bibel täglich in unserer Sprache.

2. Er ist der Anfang deiner Zeit

Foto: Unsplash

Wer ist “er”? Jesus Christus! Und was hat er mit unserer Zeit zu tun? Wir schreiben das Jahr 2018 nach Christus. Zwar hat sich im 6. Jahrhundert nach Christus der Abt Dionysius Exiguus bei der Errechnung vom Geburtsjahr von Jesus um ein paar Jahre vertan (schieben wir es auf den Mathelehrer:) und trotzdem haben wir diese Form der Zeitrechnung übernommen. Und schwupps, so hat sogar unser Kalender heute eine christliche Grundlage.

3. Wir feiern die ganze Nacht

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Man muss die Feste feiern, wie sie fallen. Und davon haben wir einige. Weihnachten, Ostern, Christi-Himmelfahrt, Pfingsten oder Allerheiligen sind nur einige der Feiertage, die wir sehr gerne feiern. Wenn sich dann noch ein Brückentag mitnehmen lässt, gönnen wir uns liebend gern ein langes Wochenende. Bei der ganzen Party ist uns oft gar nicht bewusst, dass das alles christliche Feiertage sind. Würden wir deshalb freiwillig darauf verzichten? Im Leben nicht.

4. Geschichten aus dem Paulanergarten

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Dem Deutschen (dem Österreicher und Schweizer natürlich auch) liebstes Getränk ist das Bier. Für unser gutes Bier und die große Vielfalt werden wir im Ausland beneidet. Was hat nun unser Bier mit dem Christentum zu tun? Vielleicht helfen uns hier die Geschichten aus dem Paulanergarten. Paulaner ist da ein gutes Stichwort. Denn dem Bayerischen Bier haben die Mönche nicht nur ihr Logo und ihren Namen, sondern auch ihren Geschmack verliehen. Die Mönche haben das Bier zwar nicht erfunden, es aber etabliert, kultiviert und gesellschaftsfähig gemacht. Erst brauten die Mönche das Bier nur für den Eigenbedarf, anschließend gab es dies auch für die vorbeikommenden Pilger. Schlussendlich kam der Geschäftssinn der Mönche durch, sodass man Bier auch an die Bürger verkaufte. Weil die Mönche großen Wert auf die Qualität legten und die Ressourcen wie Hopfen, Malz, oder Weizen und Zeit hatten, wurde ihr Bier schnell weltberühmt.

Der Mönch ist im Laufe der Jahrhunderte geradezu das Symbol
für den Beruf des Brauers geworden.
15. März 2016 von Tillmann Neuscheler (FAZ – Das Blog zum Bier)

5. Wer feiern kann, kann auch arbeiten

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Auch beim Arbeiten begegnet uns das Christentum. Denn viele Jobs werden von Kirchen oder christlichen Institutionen vergeben und getragen. Jobs, die einerseits dazu beitragen, dass es weniger Arbeitslose gibt und die andererseits durch die Sozialabgaben dazu beitragen, dass zusätzliche Mittel in die Renten-, Kranken-, Arbeitslosenversicherungen fließen. Die Jobs sind vielfältig und in allen Bereichen der Gesellschaft zu finden: In Krankenhäusern, Kindergärten, Pflegeheimen, Produktionsstätten, Verlagen und sogar bei einem christlichen TV Sendern.

6. Jesus Christ Superstar

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Da will man sich einen entspannten Filmabend mit Chips, Bier und einem guten Western machen und was passiert? Genau, Vincent D’onofrio zitiert gefühlt die halbe Bibel über die gesamte Länge des Films. Und dabei ist der Western nicht das einzige Genre, das gern auf die Bibel zurückgreift. Auch Autoren und Interpreten nutzen die Bibel als Inspirationsquelle. So fragte Joan Osborn “What if God was one of us” in den 90er Jahren und heute weisen selbst angesagte, nicht christliche Bands, wie 30 Seconds to Mars in ihren Lyrics auf den Glauben an Jesus Christus hin. Und? Ohrwurm?

7. Markus, Lukas, Johannes

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“Immer wenn es regnet muss ich an dich denken …A-N-N-A”. Das ist wohl der bekannteste Ohrwurm aus den Neunzigern von Freundeskreis. Übrigens für wen die 90er zu lang her sind: Mark Foster hat das Lied gecovert. Aber zurück zu Anna. Anna ist nicht nur ein wunderschöner Name, der unter den Top 10 der beliebtesten Babynamen (2016) zu finden ist, sondern auch ein biblischer Name. Abgeleitet wird der Name von Hannah, die im Lukas Evangelium erwähnt wird. Ach und Lukas: Ist das nicht ein beliebter Jungenvorname? Und was ist mit Markus, Johannes, Paul, Noah, Maria, Lea oder Stefan? Das sind nicht nur die beliebtesten Babynamen Deutschlands, sondern auch Persönlichkeiten aus der Bibel.

8. Kirchtürme soweit das Auge reicht

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Gefühlt an jeder Ecke steht in unseren Städten eine Kirche. Eine große, eine kleine, eine alte, eine romanische oder eine gotische Kirche. Die Vielfalt ist kaum aufzuzählen. Die Kirchen sind aus unseren Städten einfach nicht mehr weg zu denken. Einige Kirchen prägen das Stadtbild so stark, dass sie zum Symbol der Stadt geworden sind. Was wäre bloß Dresden ohne die Frauenkirche oder Köln ohne den Dom?
Übrigens: Durchnittlich gibt es 22 Kirchen pro Stadt, Freikirchen und andere Konfessionen als die Katholische oder Protestantische, mal ausgenommen. Einige davon, genau genommen 25, gehören auch dem UNESCO-Weltkulturerbe an. Kirchen gehören nicht nur in unser Stadtbild, sondern auch in unser Leben. Denn selbst nicht Kirchgänger heiraten in Kirchen oder besichtigen Kirchen, die sie nicht kennen.

9. Vor dem Gesetz sind alle gleich

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“Im Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen” heißt es in der Präambel unseres Grundgesetzes und drückt aus, dass das Gesetz nicht alles ist was uns leitet, sondern auch moralische Werte. Doch der Gottesbezug in der Präambel ist nicht das Einzige, das auf unsere christliche Kultur verweist. Es ist das Grundgesetz selbst, welches einige Parallelen zur Bibel und dem Christentum hat. Im GG Art.3 steht, dass alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind. In der Bibel heißt es, dass alle Menschen vor Gott gleich sind. Ohne das zu sehr zu vertiefen, beim genaueren Hinsehen stellen wir fest, dass sich unsere christliche Kultur im Grundgesetz widerspiegelt.

10. Und einmal im Freizeitcamp …

Foto: Goodbuzz George

Ein Freizeitcamp ohne ehrenamtliches Engagement? Das kann man sich gar nicht vorstellen und leider auch nicht bezahlen. Die bekanntesten christlichen Freizeitcamps sind wohl die Royal Ranger Pfadfinder oder das Konzept der Sola Camps. Wobei es bei Weitem nicht die Einzigen sind. Viele Kirchen und andere christliche Institutionen engagieren sich in der Camp-Arbeit und bieten vielen Kids so eine unvergessliche Zeit in den Ferien. Neben den Camps gibt es noch viele weitere Einrichtungen, wie die Arche und die CVJM, die ohne christliches Engagement nicht zustande kommen würden und so eine große Stütze der Gesellschaft sind.

11. Du bist nicht du, wenn du das Christentum in deinem Alltag verleugnest

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Du hast weniger Feiertage als deine Freunde in Bayern? Woran das wohl liegt? Vermutlich daran, dass du in einem protestantisch geprägten Bundesland lebst. Das es diese Aufteilung gibt, haben wir unter anderem Martin Luther zu verdanken. Aber nicht nur das: Er hat unsere Sprache durch seine Übersetzung der Bibel maßgeblich geprägt und unser Bildungssystem revolutioniert, weil es seine Vision war, dass jeder im Stande sein sollte die Bibel eigenständig zu lesen. Ohne die Reformation vor 500 Jahren würde nicht nur Deutschland, sondern ganz Europa, ja die ganze Welt heute anders sein.

12. Wir verabschieden uns und sagen “Tschau”

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Moment mal da war doch noch etwas. Ist Tschau, abgeleitet von Tschüs, nicht ein christliches Abschiedswort? Tschüs wurde von französischen Hugenotten, die wegen ihres protestantischen Glaubens in Frankreich verfolgt wurden, nach Bremen und Hamburg gebracht. Man sagte zum Abschied Adieu – also “mit Gott”. Daraus wurde adjuus (adjüüs), woraus zunächst atschüs wurde und dann einfach nur Tschüs. In Norddeutschland redet man ja nicht so viel.

Vielleicht ist dir aufgefallen, wie viele dieser Dinge für dich im Alltag selbstverständlich sind und einfach zu dir, mit in deine Kultur und mit zu Deutschland gehören. Doch wie würde Deutschland ohne diese christlichen Werte aussehen? Man weiß es nicht. Wahrscheinlich würden wir anders heißen, anders essen und trinken, anders reden und hätten nicht unsere Werte. Wir wären nicht wir, wenn es kein Christentum in Deutschland gebe.

 

Bei aller Toleranz gegenüber anderen Religionen kann ich auch nichts Verwerfliches darin sehen, gerade in der christlichen Lehre Antworten auf diese Fragen zu suchen, die unsere Gesellschaft bewegen. Diese Religion hat uns geprägt. Rund 60 Prozent der Bevölkerung sind Mitglieder der christlichen Kirchen. Auch darüber sollte man einmal nachdenken – und nicht allein immer nur über die angeblich leeren Gotteshäuser. Es gibt an den Sonntagen auch gefüllte Kirchen!
Volker Kauder – Mitglied des Deutschen Bundestages

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